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Schnee im Klimacamp

Globaler Klimastreik 24.09.2021

🗓🏃‍♀️⛺️ Veranstaltungen am Klimacamp in dieser Woche (20.9. - 27.9.2021) 🗓🏃‍♀️⛺️

Donnerstag 23.9 von 17:00 bis 19:30, Rathausplatz: Stell deine Frage! Podiumsdiskussion zum Thema: Struktureller Rassismus in der Bildungsarbeit. Jüngst gibt es Beschlüsse, die Antirassismus, Diskriminierungssensibilität, Intersektionalität und Selbstreflexion von der Entwicklungsbildung ausschließen. Wir möchten diese Beschlüsse diskutieren und Handlungsoptionen entwickeln.

Freitag 24.09. GLOBALER KLIMASTREIK, in Augsburg am Ulrichsplatz um 16.00 Uhr. Mit Fridays for Future auf die Straße! https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Immer donnerstags und sonntags könnt ihr das Klimacamp kennenlernen beim Einstiegstreffen 👀❗️

Di, Do, Fr gibt es Erfahrungsberichte zu verschiedenen Themen in den Nähkästchen-Plaudereien 💬🛋 — immer werktags, außer wenn andere Programmpunkte den Tag schon füllen. Dieses Mal mit einer ganzen Reihe an scheinbaren Ordnungswidrigkeiten, die aber völlig legal sind. 😳 🙌

Wir freuen uns auf euch! 😊❤️

Klimacamp neben dem Rathaus – seit dem 1. Juli 2020

Aktuell: Wir stehen für Online-Vorträge und Gesprächsrunden, auch für Schulklassen, zur Verfügung.

Bericht in ARD-Tagesthemen Bericht in BR Schwaben & Altbayern

Der fünfte Jahrestag des Pariser Klimaabkommens ist verstrichen und wir befinden uns noch immer weit davon entfernt Politik zu führen, die mit dem 1,5-Grad-Ziel übereinstimmt.

Der Bundestag sollte am 3. Juli 2020 das Kohleeinstiegsgesetz beschließen. Das war unser Anlass, am 1. Juli das Klimacamp zu errichten: 1½ Jahre Demonstrationszüge von Fridays for Future waren unzureichend, um diesen klimapolitischen Wahnsinn zu verhindern. Das Gesetz sieht vor, dass durch Zahlungen an Kohlekraftwerksbetreiber die Kohlekraft mit Steuergeldern bis 2038 künstlich am Leben gehalten wird. Nach Berechnungen von Wissenschaftler*innen kann Deutschland das demokratisch beschlossene Pariser Klimaabkommen nicht mehr einhalten, wenn dieses Gesetz tatsächlich umgesetzt wird.

Aber auch unsere Augsburger Stadtregierung muss Verantwortung übernehmen – tut sie aber nicht. Sie ist der Hauptadressat unseres Protests. Der schwarz-grüne Koalitionsvertrag sieht vor, drei Mal so viel CO₂ in der Atmosphäre zu deponieren, als Augsburg selbst bei einer sehr wohlwollenden Rechnung noch zusteht. Wir fragen: Mit welchem Recht nimmt sich die Stadt Augsburg heraus, ihr CO₂-Restbudget so sehr zu überschreiten? Wir formulieren vier konkrete Forderungen an unsere Stadtregierung.

Das Klimacamp wurde von Fridays for Future Augsburg errichtet und ist das erste seiner Art – mittlerweile gibt es mehrere weitere Klimacamps in anderen Städten. Es ist aber kein reines FFF-Camp, schon an Tag 1 waren wir Klimagerechtigkeitsaktivist*innen diverser weiterer Initiativen wie Ende Gelände, Extinction Rebellion, Greenpeace, Grüne Jugend und Aja. Auch Einzelpersonen ohne Heimatinitiative machen bei uns mit. Und wir bleiben. Bis es die Situation zulässt. #nichtmituns #fightfor1point5 #wircampenbisihrhandelt

Neuigkeiten

Update: 1jähriges Jubiläum vom klimacamp 🎉🎉

Update: Wir sind (Stand 3.6. – Tag 338) immer noch hier. Das Verwaltungsgericht bestätigte kürzlich unsere Rechtmäßigkeit. Seit Eröffnung des Camps verbrauchte die Stadt bereits 8 % des ihr zustehenden CO₂-Restbudgets. Mehrere gute Anträge der Opposition, die sich durch das Klimacamp ergaben, wurden nicht zur Diskussion im Stadtrat zugelassen.

Aktuell (3.5.): Augsburg ist bei der Errichtung des Ravensburger und des Passauer Klimacamps behilflich. Ein paar von uns gründeten Fridays for Future Dillingen.

Fotos zur freien Verwendung Adventskalender Podcast

Soziale Medien

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Instagram: @klimacamp
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Was wir konkret machen

Im Sommer organisierten wir ein umfangreiches Vortrags- und Workshopprogramm. Tage ohne besonderes Programm konnte mensch an einer Hand abzählen. Besonders wichtig war es uns, Stimmen aus der Wissenschaft Gehör zu verschaffen und damit uns sowie die stets eingeladene Lokalpolitik weiterzubilden. Als die Corona-Inzidenz so besorgniserregend zunahm, pausierten wir unser Vortragsprogramm.

Jeden Tag sprechen wir mit Passant*innen, die am Camp vorbeikommen oder uns besuchen; wir verlesen Reden; und wir machen mit Sprechchören und Liedern auf das klimapolitische Totalversagen der Regierung aufmerksam. Unsere Öffentlichkeitsarbeit steht auch im Fokus unseres Video-Adventskalenders und unseres Podcasts.

Daneben führen wir zahlreiche Gespräche mit Lokalpolitiker*innen – im Sommer auch oft öffentlich in Form von Podiumsdiskussionen. Dabei erlangten wir den Eindruck, dass die Opposition im Augsburger Stadtrat die nötige Eile in der Bekämpfung der Klimakrise weitgehend verstanden hat, während die schwarz-grüne Regierungskoalition weiterhin das Wohlergehen der Wirtschaft im kommenden Quartal über die Bedürfnisse der Menschen (und der Wirtschaft in langfristiger Perspektive) stellt.

Daher führen wir zahlreiche Aktionen durch, die im Klimacamp ihren Anfang nehmen.

Unterstützung

Du möchtest das Klimacamp aktiv unterstützen, weißt aber nicht wie? Dann komm gerne in unsere Unterstützungsgruppe auf Telegram.

Wenn es eine Aufgabe gibt, die zu erledigen ist, wird sie in diese Gruppe gestellt. Wenn du die Aufgabe dann übernehmen möchtest kannst du dich dann per Direktnachricht melden. Wenn du ein Angebot hast, wie du uns unterstützen möchtest, kannst du das auch gerne in den Chat oder als Privatnachicht schreiben.

Corona

Dadurch, dass wir im Freien sind und aufgrund der besonderen Lage zwischen Ober- und Unterstadt fast immer ein Wind weht, ist das Infektionsrisiko auf dem Camp zum Glück reduziert. Trotzdem nehmen wir seit Beginn des Camps die Corona-Pandemie sehr ernst. Schon seit Tag 1 des Camps gilt: Wir halten Abstand und tragen Maske. Desinfektionsmittelfläschchen sind über das ganze Campgelände verteilt, sodass sie stets griffbereit sind. Im Hinblick der besorgniserregenden aktuellen Entwicklung der Situation erhalten alle Menschen, die sich auf dem Camp aufhalten, eine Belehrung über unser Schutzkonzept.

Aktuelle Regeln (20.12.): Im schlecht durchlüfteten großen hinteren Zelt darf sich stets nur eine Corona-Bezugsgruppe aufhalten, im Haus vorne und im Küchenpavillon nur zwei Personen. Der Küchenpavillon darf nur mit desinfizierten Händen betreten werden. Vorträge mit großem Publikum sollen momentan nicht im Camp stattfinden. Wir halten stets echte 1½ Meter Abstand, beim Essen echte 3 Meter. Unsere Maske nehmen wir nur zum Essen ab.